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Gott liebt auch Veganer.

Wer meint, er dürfe alles essen, soll nicht auf den herabsehen, der nicht alles isst. Und wer bestimmte Speisen meidet, soll den nicht verurteilen, der alles isst, denn Gott hat ihn angenommen.  (Römer 14,3 NLB) Heutzutage kommt es mir manchmal so vor, als sei das Essen eine Art Religionsersatz. Wie in eigentlich allen Lebensbereichen, herrscht auch bei der Wahl der Speisen ein großer Individualismus und ein Kampf ums Recht haben. Der alte Allesfresser ist ziemlich out und die Spezifizierung ist in. Die einen, die das Fleisch verweigern, wegen der armen Tiere in den Massenhaltungen, oder die, die es mit Daniel halten und sich von Früchten und Körnern ernähren. Alles soll möglichst „healthy“ sprich gesund sein, frei von Geschmacksverstärkern und Chemie. Es gibt tausende Bücher und Internetseiten über die verschiedensten Ernährungsarten und ihre Vorteile oder Nachteile. Egal, was oder wie du isst, es wird immer jemand geben, der dir sagen wird, dass das genau die falsche En...

Perspektivenänderung

Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach seinem Vorsatz berufen sind.  (Römer 8, 28 – Elberfelder Übersetzung) Nachdem ich die letzten beiden Tage über Sorgen und Kummer geschrieben habe, möchte ich heute mal darauf eingehen, wie wir mit den Dingen umgehen sollen, die unser Leben belasten, die uns zum sorgen veranlassen und uns bekümmern. Denn die Bibel schreibt darüber ja nicht, weil es nicht so wäre: Wir haben Dinge in unserem Leben, die uns Sorgen und Kummer bereiten. Kein Leben, weder das eines Christen, noch das eines Nichtchristen, verläuft nach dem Friede-Freude-Eierkuchen-Prinzip. Wir wünschten oft, es wäre so und manchmal glauben wir auch, dass es eigentlich so sein sollte. Und es ist ja auch nicht ganz unberechtigt. Wer wünscht sich nicht, dass wir in einer friedlichen Welt leben? Wir in Deutschland haben ja zumindest das Glück, schon seit über 60 Jahren in keiner direkten kriegerischen Auseinandersetzung ...