Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es werden Posts vom Februar, 2011 angezeigt.

Geduldsprobe.

Da trat Petrus zu ihm und fragte: „Herr, wie oft muss ich denn meinem Bruder, der an mir sündigt, vergeben? Genügt es siebenmal?“ Jesus sprach zu ihm: „Nicht siebenmal, sondern siebzigmal siebenmal.“ Matthäus 18,22+23 ( Luther )
In der vergangenen Woche sah ich mich in unterschiedlichen Situationen von mir selbst und von anderen Menschen mit den Frage konfrontiert:Was muss ich mir bieten lassen? oder Wie lange soll das noch so weiter gehen? oder Wann darf mir als Christ eigentlich der Geduldsfaden reißen? Ich weiß nicht, ob du über solche Fragen auch schon mal gestolpert bist, aber ich glaube, jeder hatte schon mal solche Gedanken.
Es gibt Situationen im Leben, die all unsere Nerven, unsere Geduld, unsere Liebe, unsere Nachsicht, unser Verständnis, unser Mitgefühl, unsere Ausdauer strapazieren und rauben. Vielleicht weil wir eine insgesamt stressige Woche haben, viele Termine, kaum Ruhe und schon gar keine Kapazitäten für Störfaktoren. Oder jemand anderes hat eine schwier…

Wer hat Angst vorm finstern Tal?

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.  (Psalm 23, 4)
Der Psalm 23, das Lied über den guten Hirten, ist wohl eine der bekanntesten Stellen aus der Bibel. Viele Menschen lernen ihn irgendwann mal auswendig und besonders die Version von Luther ist (zumindest für mich) sehr einprägsam. Eigentlich kann man über jeden Satz aus diesem Psalmen einen Text schreiben, angefangen von „Der Herr ist mein Hirte“ bis hinzu „Ich werde bleiben im Hause des Herrn immerdar.“ Ich mag diesen Psalm wirklich gerne.
Aber ich hab mir heute Vers 4 ausgesucht, den „düstersten“ Vers des Psalms und möchte ein paar Gedanken dazu äußern. David, der Verfasser, stellt zu Beginn des Satzes zunächst eine Aussage fest: Es gibt Zeiten im Leben die sind so dunkel und so finster und so tief, dass man sich theoretisch wirklich fürchten könnte. Ich finde das Wort „fürchten“ klingt immer etwas „niedlich“. Aber wenn man sich in einem „Ta…